Zander Komplettbeute ZN10 nach Dr. Liebig – Hohenheimer Einfachbeute
Die bewährte Zander-Komplettbeute für Imker, die auf ein durchdachtes, einfaches System setzen: Die APIFORMES Komplettbeute folgt dem Konzept der Hohenheimer Einfachbeute nach Dr. Gerhard Liebig – einem der renommiertesten deutschen Bienenwissenschaftler. Du erhältst eine vollständig ausgestattete Beute aus Massivholz mit allen Komponenten, die du für die Imkerei mit 10 Zander-Waben benötigst – einsatzbereit in einem Karton.
Komplett ausgestattet – alles drin, nichts fehlt
Im Lieferumfang findest du alles, was du für den Start brauchst:
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1x Zander Hochboden mit rostfreiem Drahtgitter, Fluglochkeil und Bodenschieber zur Varroakontrolle
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3x Zander Zargen mit Griffleisten an Vorder- und Rückseite sowie zwei zusätzlichen Leisten an der Unterseite gegen Verrutschen (ohne Auflageschienen)
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30x Zander Hoffmann Rähmchen aus Lindenholz mit Buche-Seitenteilen, geklammert und mit rostfreiem Draht gedrahtet
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1x Absperrgitter verzinkt, im Zandermaß – zur sauberen Trennung von Brut- und Honigraum
- 1x Abdeckfolie
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1x Innendeckel mit Lüftung
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1x verzinkter Blechdeckel – übergreifend über Innendeckel und Zarge für sicheren Witterungsschutz
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Weymouthskiefer – leicht, formstabil, in der Imkerei seit Generationen bewährt
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Unlasiert und unbehandelt – kein Kontakt deiner Bienen zu chemischen Lasuren
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Materialstärke - 20 mm, sauber verleimt und verschraubt
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Rähmchen aus Lindenholz mit Bucheseitenteilen – leicht zu bearbeiten, formstabil und sehr langlebig
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Rostfreier Edelstahl-Draht im Rähmchen und im Bodengitter
Aktive Varroakontrolle ab dem ersten Tag
Der mitgelieferte Hochboden hat einen rostfreien Drahtgitterboden, durch den natürlicher Gemüll und Varroamilben nach unten fallen. Mit dem eingeschobenen Bodenschieber sammelst du den Gemüll und ermittelst die Milbenbelastung deines Volkes per Auszählung – eine professionelle, chemiefreie Diagnose-Methode, wie sie der bundesdeutsche Imker-Standard vorsieht.
Durchdachte Details im Beutenaufbau
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Griffleisten an Vorder- und Rückseite jeder Zarge – sicheres Anheben auch bei vollen Honigräumen
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Zwei Anti-Rutsch-Leisten an der Unterseite jeder Zarge gegen Verschieben im Stapel
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Innendeckel mit Lüftungsöffnung – für eine optimale Luftzirkulation und zur Vermeidung von Schimmelbildung
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Übergreifender Blechdeckel verzinkt – schützt nicht nur Innendeckel, sondern auch die obere Zarge vor Witterung
Technische Daten
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Artikelnummer: ART1494
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System: Zander mit 10 Rähmchen (ZN10), Hohenheimer Einfachbeute nach Dr. Liebig
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Anzahl Rähmchen pro Zarge: 10
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Holzart Beute: Weymouthskiefer, unlasiert & unbehandelt
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Materialstärke: 20 mm, verleimt und verschraubt
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Holzart Rähmchen: Lindenholz, Seitenteile aus Buche, geklammert
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Drahtung Rähmchen: Rostfreier Draht
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Drahtgitter Boden: Rostfrei (Edelstahl)
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Absperrgitter: Verzinkt, Zandermaß
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Blechdeckel: Verzinkt, übergreifend
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Bodenschieber: Sperrholzplatte
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Maße (B x T x H): ca. 52 x 42 x 83 cm
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Rähmchenmaß: ca. 477 x 220 mm (Zandermaß)
Lieferumfang
- 1x Zander Hochboden mit Drahtgitter, Fluglochkeil & Bodenschieber - ART1027
- 3x Zander Zargen - ART1028
- 30x Zander Rähmchen (gedrahtet)
- 1x Absperrgitter (verzinkt) - ART1355
- 1x Abdeckfolie - ART1576
- 1x Innendeckel einfach - ART1029
- 1x Blechdeckel (verzinkt, übergreifend) - ART1578
Warum die Hohenheimer Einfachbeute (Dr. Liebig)?
Das von Dr. Liebig am Bieneninstitut der Universität Hohenheim entwickelte System steht für einfache, klare Betriebsweise und gesunde Völker. Mit konsequent getrenntem Brut- und Honigraum (Absperrgitter), wenigen Eingriffen pro Saison und einer stabilen, langlebigen Konstruktion eignet sich diese Beute hervorragend für Anfänger und erfahrene Imker gleichermaßen – vom ersten Volk bis zur Erweiterung des Bestands.
Häufig gestellte Fragen
Ist diese Beute auch für Einsteiger geeignet?
Ja. Die Hohenheimer Einfachbeute nach Dr. Liebig wurde gezielt mit dem Anspruch entwickelt, ein klares, übersichtliches System mit wenigen, aber gezielten Eingriffen zu sein. Das macht sie ideal für Anfänger – und gleichzeitig hochwertig genug für die professionelle Imkerei.
Muss ich das Holz vor dem Einsatz behandeln?
Ja, eine Außenbehandlung wird dringend empfohlen. Die Beute wird bewusst unbehandelt geliefert, damit deine Bienen keinen direkten Kontakt zu chemischen Lasuren haben. Für den Außeneinsatz empfehlen wir bis zu drei Anstriche mit bienenfreundlichen, wasserabweisenden Farben oder Lasuren (z. B. spezielle Beuten-Lasuren, reines Leinöl oder Bienenwachsbalsam). Rauhe die Oberfläche zwischen den Anstrichen leicht mit Sandpapier auf. Trage die Behandlung ausschließlich auf den Außenflächen auf – niemals im Beuteninneren.
Reichen 3 Zargen aus?
Für die klassische Hohenheimer Betriebsweise sind 3 Zargen das Grundprinzip: eine als Brutraum, zwei als Honigräume während der Tracht. Für sehr starke Völker oder besondere Trachten lässt sich problemlos eine weitere Zander-Zarge (im Maß identisch) ergänzen.
Sind die Rähmchen bereits gedrahtet?
Ja. Alle 30 Rähmchen sind geklammert und mit rostfreiem Draht bezogen – sofort bereit zum Einlöten der Mittelwände.
Wofür ist die Abdeckfolie?
Die Abdeckfolie wird oberhalb der Rähmchen unter dem Innendeckel platziert. Sie verhindert Verkitten des Innendeckels und erleichtert das Öffnen der Beute deutlich.
Häufig gestellte Fragen zur Zander-Beute nach Dr. Liebig
Was ist die Hohenheimer Einfachbeute?
Die Hohenheimer Einfachbeute ist ein Magazin-Beutensystem, das ursprünglich in den 1970er Jahren von Dr. Hans Sachs an der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim entwickelt wurde. Bekannt wurde sie durch Dr. Gerhard Liebig und Pia Aumeier, die das System maßgeblich weiterentwickelten und popularisierten. Sie steht für eine einfache, klare Betriebsweise mit identisch großen Zargen für Brut- und Honigraum, falzlosem Aufbau und durchdachten Details wie Griffleisten und Anti-Rutsch-Leisten. Heute ist sie eines der meistverbreiteten Beutensysteme im deutschsprachigen Raum – speziell in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz.
Wer ist Dr. Liebig und warum trägt die Beute seinen Namen?
Dr. Gerhard Liebig ist ein deutscher Bienenwissenschaftler, der lange an der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim (Stuttgart) tätig war. Durch seine intensive Öffentlichkeitsarbeit, sein Standardwerk „Einfach imkern" und seine Schulungen wurde die Einfachbeute weit über den akademischen Kreis hinaus bekannt – weshalb sie im Fachhandel oft als „Liebig-Beute" oder „Zanderbeute nach Dr. Liebig" geführt wird. Liebig steht für eine wissenschaftlich fundierte, stressfreie Bienenhaltung mit wenigen, aber gezielten Eingriffen pro Saison.
Was bedeutet „Zander" bzw. „ZN10"?
Zander ist ein Rähmchen- und Beutenmaß, das 1908 von Enoch Zander an der Universität Erlangen entwickelt wurde. Das Zander-Rähmchen hat ein Außenmaß von ca. 420 x 220 mm mit langen „Ohren" am Oberträger (Gesamtlänge ca. 477 mm). „ZN10" bezeichnet die Zander-Normal-Zarge für 10 Rähmchen – das in Süddeutschland und Österreich am häufigsten verwendete Format. Die langen Ohren sind besonders praktisch beim Hantieren mit Handschuhen, was Zander zum beliebten Maß für Einsteiger und Berufsimker macht.
Was ist der Unterschied zwischen Zander und Deutsch Normalmaß (DNM)?
Beide sind etablierte Magazin-Systeme in Deutschland, unterscheiden sich aber in den Rähmchenmaßen: Zander-Rähmchen (ca. 420 x 220 mm) sind etwas größer als DNM-Rähmchen (ca. 370 x 223 mm) und haben längere Ohren. Regional teilt sich der Markt: Im Norden Deutschlands dominiert DNM, im Süden Deutschlands sowie in Österreich Zander. Beide Systeme bieten Beuten, Rähmchen, Mittelwände und Zubehör in breitem Fachhandel-Angebot. Für Anfänger empfehlen die meisten Landesverbände das in der eigenen Region verbreitete Maß – das erleichtert Kauf von Völkern, Zubehör und Erfahrungsaustausch.
Was ist der Unterschied zwischen Zander und Dadant?
Bei Zander wird der Brutraum auf eine bis zwei Zargen verteilt; alle Zargen haben dieselbe Höhe. Dadant arbeitet mit einem ungeteilten Brutraum in einer großen Brutzarge und kleineren Honigräumen darüber. Vorteil Dadant: rationelle Betriebsweise, leichtere Honigzargen. Vorteil Zander: vollständige Austauschbarkeit aller Zargen, breiteres Zubehörangebot, regional stärkere Verbreitung. Die Hohenheimer Einfachbeute mit Zander-Maß lässt sich auch im sogenannten „angepassten Brutraum" mit Zander 1,5 - ZaDant-Rähmchen -Brutraum oder Zander 2/3-Honigraum, ähnlich wie Dadant betreiben – ein Vorteil der Flexibilität.
Welche Maße haben die Zander-Rähmchen in dieser Beute?
Die mitgelieferten Zander-Rähmchen haben das Standard-Maß: Oberträger ca. 477 mm (mit Ohren), Innenmaß ca. 420 x 220 mm. Die Rähmchen sind aus Lindenholz mit Buche-Seitenteilen gefertigt, geklammert und mit rostfreiem Edelstahl-Draht bespannt. Damit passen alle handelsüblichen Zander-Mittelwände direkt hinein – kein Anpassen oder Zuschneiden nötig.
Welche Mittelwände passen in Zander-Rähmchen?
In das Zander-Rähmchen passen Standard-Mittelwände im Zandermaß ca. 410 x 200 mm. Diese sind in jedem Imkerei-Fachhandel als „Zander Mittelwand" oder „Mittelwand Zander Normal" erhältlich – wahlweise aus eigenem Wachs oder mit DIB-Zertifizierung. Für Wirtschaftsvölker werden meist 5,4 mm Zellgröße (Normal), für Drohnenwaben 6,2 mm verwendet. Die Mittelwände werden in die gedrahteten Rähmchen eingelötet – idealerweise mit einem Trafolöter, der eine saubere Verschmelzung zwischen Draht und Wachs ermöglicht.
Wie viele Bienenvölker passen in eine Zander-Komplettbeute?
Pro Komplettbeute lebt genau ein Bienenvolk. Die drei mitgelieferten Zargen werden im Saisonverlauf gestapelt: Brutraum unten (eine oder zwei Zargen, je nach Betriebsweise), darüber – getrennt durch das Absperrgitter – ein oder zwei Honigräume. Für den Imker-Einstieg empfehlen erfahrene Imker grundsätzlich zwei Völker, da sich Probleme so leichter erkennen lassen und du im Notfall mit Brutwaben oder Bienen ausgleichen kannst. Plane also je nach Zielsetzung 1–2 Komplettbeuten ein.
Wie viel Honig liefert ein Bienenvolk in einer Zander-Beute pro Jahr?
Der Honigertrag pro Volk und Jahr liegt in Deutschland typischerweise bei 20 bis 35 kg, je nach Standort, Tracht, Wetter und Volksstärke. In trachtreichen Lagen (Raps, Akazie, Linde, Wald) sind auch deutlich höhere Erträge möglich. Mit zwei Honigräumen in dieser Komplettbeute kannst du pro Volk problemlos 40+ kg Honigwabenfläche zur Verfügung stellen – ausreichend für ergiebige Trachten und mehrere Ernten pro Saison.
Wie schwer wird eine volle Zander-Honigzarge?
Eine vollständig gefüllte Zander-Zarge mit 10 verdeckelten Honigwaben wiegt rund 25 bis 30 kg. Das ist nicht zu unterschätzen: Plane deinen Bienenstand so, dass du Zargen nicht aus knieender Position oder über Kopfhöhe heben musst. Die Griffleisten an Vorder- und Rückseite jeder Zarge sind speziell dafür ausgelegt, schwere Honigräume rückenschonend zu greifen. Beutenböcke auf rund 40–50 cm Höhe sind ergonomisch ideal.
Welches Buch passt zur Hohenheimer Einfachbeute / Dr. Liebig Beute?
Das Standardwerk ist „Einfach imkern – Leitfaden zum Bienen halten" von Dr. Gerhard Liebig (Eigenverlag, derzeit in der 4. überarbeiteten Auflage). Das Buch beschreibt die komplette Betriebsweise für die Hohenheimer Einfachbeute durch das Bienenjahr und gilt unter deutschen Imkern als Referenz für die Liebig-Methode. Ergänzend empfehlen wir die kostenlosen PDF-Anleitungen der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim sowie YouTube-Lehrvideos von Dr. Pia Aumeier, die die Methode praktisch erklären.
Welche zusätzliche Ausrüstung brauche ich neben dieser Komplettbeute?
Diese Komplettbeute enthält alle Holz- und Metallteile, die du für den Beuten-Aufbau brauchst. Zusätzlich benötigst du für den Imkereibetrieb: Mittelwände im Zandermaß (für die 30 Rähmchen), eine Imkerschutzkleidung (Schleier oder Imker-Anzug), Imkerhandschuhe, einen Smoker, einen Stockmeißel, eine Abkehrbürste, einen Beutenbock zur erhöhten Aufstellung sowie natürlich dein erstes Bienenvolk (Ableger oder Kunstschwarm aus deinem Imkerverein). Für die Honigernte später noch eine Honigschleuder (am Anfang reicht auch aus deinem Imkerverein), ein Sieb und Honig-Eimer.
Wichtiger Hinweis
Holz ist ein Naturprodukt: Bitte beachte, dass die Holzteile unserer Beuten und Ableger natürliche Eigenschaften aufweisen können. Einzelne Komponenten können Aststellen enthalten. Jedes Holzstück ist einzigartig und kann daher optisch von den hier gezeigten Bildern abweichen. Die Abbildungen dienen lediglich als Beispiel und zeigen ein zufällig ausgewähltes Produkt. Vereinzelt können Holzstücke leicht bläuliche Verfärbungen aufweisen, da sie möglicherweise von einem Bläuepilz betroffen waren – diese Verfärbungen haben keinen Einfluss auf die Funktionalität oder Haltbarkeit der Beute.
Unbehandelte Lieferung – Schutz vor Witterung erforderlich: Unsere Beuten werden bewusst unbehandelt ausgeliefert und müssen vor dem Außeneinsatz mit einem geeigneten Witterungsschutz versehen werden. Wir empfehlen bis zu drei Anstriche mit bienenfreundlichen, wasserabweisenden Farben oder Lasuren. Rauhe die Oberflächen zwischen den einzelnen Anstrichen leicht mit Sandpapier an, um eine optimale Haftung der Folge-Schichten zu gewährleisten. Den Anstrich solltest du je nach Standortbedingungen und Zustand der Beute in regelmäßigen Abständen auffrischen. Ohne sachgerechte Oberflächenbehandlung besteht bei Sonneneinstrahlung, Regen, Frost oder hoher Luftfeuchtigkeit das Risiko, dass das Holz aufquillt, reißt oder sich verzieht.
Bitte beachte: Holz ist ein lebendiger Naturwerkstoff. Auch bei fachgerechter Behandlung und sorgfältiger Pflege können materialbedingt einzelne Risse oder leichte Verformungen auftreten. Dies stellt keinen Produktmangel dar, sondern ist eine natürliche Eigenschaft des Werkstoffs Holz.
Hinweis zur Haftung: Für Schäden durch Witterungseinflüsse sowie für materialbedingte Eigenschaften des Werkstoffs Holz – wie natürliche Risse oder Verformungen – übernehmen wir keine Haftung, sofern diese nicht auf einem Herstellungsfehler beruhen.
Raumklima nach Bienen-Einzug: Nach dem Einzug der Bienen entsteht in der Beute ein spezifisches Raumklima, das sich deutlich von den äußeren Bedingungen unterscheidet. Die im Stock entstehende Temperatur und Feuchtigkeit können dazu führen, dass sich Kondenswasser unterhalb des Deckels und am Bodenschieber zur Varroakontrolle bildet. Dies kann Schimmelbildung begünstigen oder zu Materialrissen führen. Um dies zu vermeiden, empfehlen wir, deine Beute erhöht auf Beutenböcken aufzustellen und den Bodenschieber nach Abschluss der Varroakontrolle zu entfernen, um eine bessere Luftzirkulation zu gewährleisten.
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